Cornelia TRAVNICEK

Cornelia TRAVNICEK

liest aus ihrem brandneuen Roman „Junge Hunde“

 

 

Kann ein Mensch ganz bei sich sein, wenn er nicht weiß, woher er kommt? Zwei junge Erwachsene stehen an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt – doch zuerst müssen sie es mit ihrer Vergangenheit aufnehmen.

Eine humorvoll-lakonisch erzählte Geschichte über die Suche nach der eigenen Wahrheit –  ausgezeichnet mit dem Publikumspreis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.

2. Dezember 2015, 19 Uhr

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Cornelia Travnicek, geboren 1987, lebt in Niederösterreich. Sie studierte an der Universität Wien Sinologie und Informatik und arbeitet Teilzeit als Researcher in einem Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet,  u. a. für ihr Romandebüt „Chucks“ (DVA 2012) mit dem Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich und dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium des Deutschen Literaturfonds. 2012 erhielt sie den Publikumspreis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt für einen Auszug aus ihrem bisher noch unveröffentlichten Roman „Junge Hunde“. Neben einigen eigenständigen Publikationen veröffentlichte sie auch diverse Texte in Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen.

Texte von Cornelia Travnicek wurden in diese Sprachen übersetzt: Englisch, Italienisch, Estnisch, Arabisch.

Ausgezeichnet, eingeladen und verschickt

* Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium des Deutschen Literaturfonds 2013

* Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich (Sparte Literatur) 2012

* BKS Publikumspreis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2012

* Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf 2011

* Aufenthaltsstipendium des Landes NÖ im „Domus Artium“ Paliano 2010

* Lise – Meitner Literaturpreis 2009
* 3. Platz beim FM4 Wortlaut 2009
* Autorenprämie des BMUKK 2008
* Theodor-Körner Förderpreis 2008
* Anerkennungspreis beim Marlen Haushofer Preis 2007
* Hans Weigel Literaturstipendium des Landes NÖ für 2006/2007
* Youngster of Arts Anerkennungspreis der Stadt St.Pölten 2006
* 2. Platz beim FM4 Wortlaut 2006
* Preis für junge Autoren bei „Schreiben zwischen den Kulturen“ vom Verein Exil 2005
* Anerkennungspreis beim „Marianne von Willemer“ – Literaturpreis des Stadt Linz 2005
* Publikumspreis beim Hattinger Förderpreis für junge Literatur 2004

Foto: copyright Lackinger

BartolomeyBittmann

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progressive strings vienna

Konzert: Freitag, 04. Dezember 2015, 20 Uhr

Eintritt: E 15,-

 

Barocke Instrumente, moderne Grooves

Der Wiener Cellist Matthias Bartolomey und der steirische Geiger Klemens Bittmann, beide klassisch ausgebildet, machen eine beachtlich steile Karriere.

Bartolomey spielt u.a. als Solocellist beim Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt, Bittmann profiliert sich mit Formationen wie Beefólk, Folksmilch oder dem Alegre Correa Quartett.

Als sie einander vor zwei Jahren kennenlernten, war es eine musikalische Liebe auf den ersten Blick. Sie komponierten Stücke für ihre Instrumente, das Cello und die Violine aus dem 18. Jahrhundert, und eine fünfsaitige Mandola aus dem 21. Jahrhundert.

Im Sommer veröffentlichten sie ihr bemerkenswertes Debut-­Album mit eigenen Kompositionen, die zwischen zart und wild changieren, gespielt mit brillantem handwerklichen Können, Temperament, Leidenschaft und Witz.

(Barbara Belic, Radio Helsinki)

 

CD Rezension „Meridian“

„Grenzen sprengen“ lautet das Motto von Matthias Bartolomey (Cello) und Klemens Bittmann (Violine, Mandola).
Seit zwei Jahren spielen die beiden Musiker miteinander, ihr Debüt „Meridian“ bewegt sich zwischen Klassik, Jazz und Folk. Alle 13 Stücke, die „Karussell“, „Refugium“ oder „Erster Schnee“ heißen, entstanden aus der gemeinsamen Improvisation und zeigen die musikalische Vielfalt des jungen Duos. Da wird gezupft und getrommelt, gesungen und gegroovt, dass es nur so eine Freude ist.

(MDA, Falter)

 

http://www.bartolomeybittmann.at/

 

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Kurt FREUNDLINGER

Freundlinger

Leben für die Farbe

Ausstellung zum 85. Geburtstag des Künstlers

Vernissage: Freitag, 27. November 2015, 19 Uhr

Laudatio: MMag. Katharina Prerovsky
Kunsthistorikerin
·

·FreundlingerMU_1987, 54x39cm, GKK01_06MU_PA030016komp

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

28., 29. November jeweils 14-18 h;

4. Dezember 18-22 h,

5., 6. Dezember 14-18 h
und nach Vereinbarung (bis 20.12.2015): Tel.: 0664-33 88 720 oder 0680-31 33 185

 

Kurt FREUNDLINGER

Geboren am 5. November 1930 in Steyr/OÖ

Studium an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt Wien, Abt. Gebrauchsgrafik.
Präsident des internationalen Künstlerclubs art/diagonal, Vertreter Österreichs bei „Europa 24“, Kunstkreis unter dem Patronat des Europarates in Straßburg.

Zahlreiche Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen des In- und Auslandes.

Publikationen:

Publikationen in österreichischen, deutschen und italienischen Kunstzeitschriften und Kunstbüchern, u.a. in „Österreichische Aquarellisten“, „Kurt Freundlinger Leben für die Farbe“, „Die Österreichischen Maler des 20. Jahrhunderts“, „Kunstkalender Volksfürsorge Jupiter“, „20 Jahre Kunst bei Kenst“, „Künstler des C.d.B Kulturzentrum Ursulinenhof Linz“, „25 Jahre Dortmunder Künstlerbund“, „Europa 24“ (1, 2, 3).

Ausstellungen:

Neben zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen über 130 Einzelausstellungen u.a. in Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Salzburg, Regensburg, München, Augsburg, Stuttgart, Mannheim, Dortmund, Hamm, Bad Hersfeld, Bad Kissinger, Würzburg, Meran, Bozen, Verona, Rom. Liechtenstein, St.Tropez, Paris, Lagos, Aschaffenburg, Darmstadt, Luzern. Basel, Bratislava.

Kurt Freundlinger ist durch nationale und internationale Ausstellungen bekannt und anerkannt. Das zweite vielleicht mehr im Ausland als in Österreich. Freundlinger ist ein Allrounder, einer der vieles macht, sich intensiv mit verschiedenen Medien wie Landschaft, Mensch und Tier auseinandersetzt. Nur eines nicht, eine einmal eingeschlagene und angekommene Richtung der Bildgestaltung bis zur Selbstzerfleischung durchzuziehen, nur um die Kritiker oder Galeristen nicht zu verstimmen. Er ist ein Maler der sich in keiner Weise um Trends und Moderichtungen kümmert. Er verzichtet auch ganz betont auf jede Art von äußerlicher Provokation um auf sich aufmerksam zu machen. Wenn Provokation, dann ist sie in manchen Bildern, aber auch da nicht vordergründig zu finden. Seine Auseinandersetzung mit dem Existenziellen ist wohl gegen die Oberflächen des natürlich-sichtbaren gerichtet, aber nicht gegen die Natur selbst. Natur bleibt für ihn ein wichtiger Orientierungspunkt für seine sehr expressiven und in letzter Zeit immer mehr abstrakten Bildkomponenten. In seinen neuesten Arbeiten, die größtenteils sehr abstrahiert sind, verwendet er eine besondere Technik. Es handelt sich um eine Öltechnik mit Wachsemulsion, kombiniert mit Sand.

Er ist ein Meister der Farbe.

Somit hat seine bereits vor vielen Jahren bestimmte Zielorientierung „Leben für die Farbe“ noch immer Gültigkeit.