liest "Chucks" und anderes
»Travnicek hat mit ihrem Roman die Haltung der Jungen überwunden, die aus Mangel an Erfahrung und Erlebtem die Ereignislosigkeit zum Thema macht und vorwiegend nett ist.« Salzburger Nachrichten (24.03.2012)
Cornelia Travnicek, 1987 in St.Pölten geboren, studierte an der Universität Wien Sinologie und Informatik. Sie arbeitet zur Zeit als Researcher in einem Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung im Tech Gate Vienna. Für ihre literarische Arbeit wurde Travnicek mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem 3. Platz beim FM4 Wortlaut 2009, dem Lise - Meitner Preis 2009, den Aufenthaltsstipendien im "Domus Artium" Paliano 2010 bzw. im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf 2011, dem Publikumspreis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2012 und zuletzt mit dem Anerken- nungspreis des Landes Niederösterreich.
Publikationen: Chucks (2012), Fütter mich (2009), Die Asche meiner Schwester (2008), Aurora Borealis (2008), spannung, spiel und schokolade (2008), sowie Beiträge und Herausgabe mehrerer Anthologien.
In Kooperation mit:
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Fotos der Veranstaltung
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In seinem neuen Buch erinnert sich Wolfgang Bleier an jene Zeit, die er als Hilfsschlosser in der Schweiz verbrachte - ein Mensch im Räderwerk der Fabrik, ein Nichts zwischen Alltagsfrust und Wochenendrausch.
Dichte Natureindrücke dringen in das Empfinden der Arbeitskraft, sie sucht nach ihrem Menschsein und entdeckt hinter ihrer Isolation ein sinnliches Gedächtnis.
Der Schweizer Kanton Appenzell, wo Bleiers Figuren arbeiten, ist auch die Landschaft, in der Robert Walser seine langen Wanderungen unternahm.
Die Arbeitskräfte sind auch eine kluge Hommage an den Schweizer Dichter.
Wolfgang Bleier, 1965 in Dornbirn geboren, lebt als Buchhändler in Wien.
2009 wurde er mit dem Österreichischen Staatsstipendium für Literatur ausgezeichnet.